0445110159
BOSCH 0445110159 Common-Rail-Injektor für Opel Astra / Vectra / Fiat / Alfa 1.9 CDTI JTDm Z19DTH
55198218, 71792440, 0986435104 F00VC01015 DLLA148P1271 1600 bar Produktübersicht
Der Bosch 0445110159 ist ein OEM-Common-Rail-Injektor für Dieselmotoren, entwickelt für Opel / Fiat / Alfa Romeo / BOSCH Pkw und Nutzfahrzeuge mit dem Z19DTH / 937A5.000 (1.9 CDTI / JTDm 16V) Dieselmotor. Bei einem maximalen Raildruck von 1600 bar verfügt diese Einheit über die hochpräzise DLLA148P1271 Einspritzdüse und den F00VC01015 Ventilmechanismus, um mehrere Mikroeinspritzungen pro Verbrennungszyklus zu ermöglichen. Er erfüllt vollständig die Abgasnorm Euro 4. Direkter Ersatz für die OEM-Referenzen 93184178, 55198218, 71792440, 0986435104.
Überprüfen Sie vor der Bestellung stets die auf dem defekten Injektorkörper eingeprägte OE-Referenz (93184178 / 55198218). Der Bosch 0445110159 verwendet das F00VC01015 Steuerventil und die auf 1600 bar kalibrierte DLLA148P1271 Einspritzdüse. Eine zylinderspezifische IMA-Codierung ist nach dem Einbau zwingend erforderlich.
Kompatible Injektoren
Fahrzeug- und Motorverwendung
| Fahrzeug | Motor | Baujahre |
|---|---|---|
| Opel Astra H / Vectra C / Zafira B 1.9 CDTI | Z19DTH 16V 150hp | 2004-2010 |
| Fiat Croma / Bravo II / Stilo 1.9 Multijet 16V | 937A5.000 150hp | 2004-2011 |
| Alfa Romeo 159 / 147 / GT 1.9 JTDm 16V | 937A5.000 / 939A2.000 150hp | 2004-2011 |
| Saab 9-3 II 1.9 TiD | Z19DTH 150hp | 2004-2011 |
Technische Daten
| Spezifikation | Wert |
|---|---|
| SKU-Nummer | 0445110159 |
| Marke | Opel / Fiat / Alfa Romeo / BOSCH |
| Komponententyp | Complete Injector Assembly (Bosch Common Rail (CRI2-16 solenoid)) |
| OE-Nummer | 93184178 |
| Steuerventil Kernwert | F00VC01015 |
| Düsencode Kernwert | DLLA148P1271 |
| Einspritzsystem | Bosch Common Rail (CRI2-16 solenoid) |
| Betriebsdruck Kernwert | 1600 bar |
| Drehmomentvorgabe | 28 N·m |
| Spannpratzen-Drehmoment | 25 N·m |
| Garantie | 12 Months |
| Abgasnorm | Euro 4 |
| Motorenfamilie | Z19DTH / 937A5.000 (1.9 CDTI / JTDm 16V) |
| Steuergeräte-Codierung erforderlich | Yes (IMA Code) |
Installation Tips
Benötigte Werkzeuge: 10mm & 11mm flare nut wrench (rail and injector inlet unions), Injector slide hammer / mechanical puller kit (if seized), Injector seat cleaning brass brush set & industrial vacuum, Seat reaming tool (if carbon erosion is present), Torque wrench (2 N·m - 40 N·m range), ECU diagnostic scan tool with IMA/QR coding capability, Digital micrometer / depth gauge for copper washer check
- Batterie abklemmen & Raildruck abbauen: Den Minuspol der Batterie trennen und per Live-Diagnose überprüfen, dass der Rail-Restdruck unter 10 bar absinkt, bevor Kraftstoffverschraubungen gelöst werden.
- Motorraum & Injektorschächte reinigen: Schmutzpartikel, Ölschlamm und lose Ablagerungen rund um die Injektorschächte im Zylinderkopf gründlich mit Druckluft und Entfetter ausblasen.
- Kabelbaum & Leckölanschlüsse kennzeichnen: Kabelbaumstecker jedes Zylinders markieren und die empfindlichen Kunststoff-Lecköl-Rücklaufclips vorsichtig lösen.
- Hochdruckleitungen demontieren: Hochdruck-Überwurfmuttern mit einem Leitungsschlüssel lösen; SOFORT alle offenen Rail-Anschlüsse und Injektor-Zuläufe mit sauberen Verschlusskappen verschließen.
- Spannpratzen-Schrauben entfernen: Schrauben der Spannpratzen herausdrehen. Beachten Sie, dass Dehnschrauben stets entsorgt und niemals wiederverwendet werden dürfen.
- Injektorkörper ausbauen: Injektor vertikal herausziehen. Bei Verkokung oder Festbacken einen zugelassenen mechanischen Gleithammer-Abzieher am Einlassadapter anbringen, ohne den Injektorkörper zu verdrehen.
- Injektorschacht & Bohrung prüfen: Sicherstellen, dass der alte Kupfer-Dichtring nicht am Boden des Zylinderkopfsitzes festgebacken ist; falls festsitzend, mit einem Messing-Hakenwerkzeug entfernen.
- Injektorsitz reinigen & nacharbeiten: Injektordichtsitz mit speziellen Sitzfräser-Bürsten und Industriestaubsauger nacharbeiten und reinigen, bis der Sitz zu 100% metallisch blank und plan ist.
- Neuen Kupfer-Dichtring montieren: Einen OEM-Kupfer-Dichtring der vorgeschriebenen Dicke (Standard 1.5mm-2.0mm) mit Hochtemperaturfett zur Fixierung einsetzen.
- Injektor mit Keramikpaste montieren: Den Injektorkörperschaft leicht mit zugelassener Hochtemperatur-Keramikpaste bestreichen; Düsenspitze und Kupfer-Dichtring strikt trocken und sauber halten.
- Spannpratze vorschriftsmäßig anziehen: Spannpratzenschrauben ansetzen und mit einem kalibrierten Drehmomentschlüssel nach Werksvorgabe stufenweise anziehen (Anzugsdrehmoment 25 N·m).
- Hochdruck-Druckleitungen wieder montieren: Überwurfmuttern von Hand ansetzen, um ein Verkanten des Gewindes zu vermeiden, anschließend Injektoreinlass- und Railverschraubungen gleichmäßig auf 28 N·m festziehen.
- Lecköl-Rücklaufleitung & Kabelbaum wieder anschließen: Lecköl-Rücklaufclips aufschieben, bis die Sicherungskragen hörbar einrasten; elektrischen Stecker wieder anbringen und Verriegelungslasche fest arretieren.
- Motorsteuergerät-IMA- / QR-Code-Kalibrierung & Kraftstoffsystem entlüften: Den auf dem Injektorkopf eingravierten alphanumerischen IMA/QR-Kalibriercode in die entsprechende Zylinderadresse des Motorsteuergeräts einprogrammieren; Kraftstoffsystem vor dem ersten Startversuch vorfördern/entlüften.
- WICHTIGE IMA-KALIBRIERUNG: Betreiben Sie den Motor niemals ohne Programmierung des neuen IMA/QR-Abgleichcodes in das Motorsteuergerät-Kennfeld – unkalibrierte Injektoren führen zu Verbrennungsklopfen, Zylinderungleichheit und vorzeitiger DPF-Verstopfung.
- WICHTIGER AUSTAUSCH DER KUPFER-DICHTRINGE: Verwenden Sie stets fabrikneue Kupfer-Quetschdichtungen und Dehnschrauben für die Spannpratzen – die Wiederverwendung alter Dichtungen führt zu verheerenden Verbrennungsgas-Leckagen (Verkokung / „Black Death“).
- KLINISCHE KRAFTSTOFF-SAUBERKEIT: Bereits mikroskopische Schmutzpartikel ab 5 microns können das interne F00VC01015 Steuerventil oder die Nadel blockieren – stellen Sie sicher, dass alle Schutzkappen bis zum endgültigen Anschluss verbleiben.
- STRIKTES SPANNPRATZEN-ANZUGSDREHMOMENT: Halten Sie die Anzugsreihenfolge und das Anzugsdrehmoment von 25 N·m strikt ein – ein Überziehen verzieht den Injektorkörper und führt zum Klemmen der Nadel.
Häufig gestellte Fragen und Diagnose
Erfordert der Bosch-Injektor 0445110159 eine Codierung im Motorsteuergerät (IMA / QR-Code)?
Ja, der Bosch-Injektor 0445110159 erfordert die zylinderspezifische Programmierung des IMA-Kalibriercodes in das Motorsteuergerät (ECU). Jede Einheit verfügt über einen eindeutigen mehrstelligen Kalibriercode, der auf dem Steckergehäuse oder Magnetventilbereich eingeprägt ist und die Einspritzmengentoleranzen über verschiedene Raildruckpunkte definiert. Die Programmierung dieses Codes über einen Diagnosetester (VCDS, ODIS, INPA/ISTA oder Autel MaxiSys) ist zwingend erforderlich, um einen gleichmäßigen Leerlauf, die Einhaltung der Abgasnormen und ein einwandfreies Ansprechverhalten zu gewährleisten.
Was sind die häufigsten Symptome eines defekten 0445110159 Injektors bei Opel / Fiat / Alfa Romeo / BOSCH Z19DTH / 937A5.000 (1.9 CDTI / JTDm 16V)?
Zu den häufigsten Symptomen gehören langes Kaltstart-Orgeln, unruhiger oder sägender Leerlauf, schwarzer Auspuffqualm beim Beschleunigen (Düsenverschleiß / Überfettung), weißer Rauch beim Start (unverbrannter Kraftstoffnebel), Nageln/Klopfen unter Last, erhöhter Kraftstoffverbrauch, Zündaussetzer-Fehlercodes (P0300-P0306) sowie hohe Lecköl-Rücklaufmengen, die bei starker Beschleunigung zu Fehlereinträgen bezüglich zu geringem Raildruck führen.
Sollte ich Injektoren einzeln oder als kompletten Satz austauschen?
Während der Austausch eines einzelnen defekten Injektors zulässig ist, sofern eine Kraftstoffverunreinigung ausgeschlossen werden kann, ist es bei Motoren mit über 150,000 km bewährte Praxis, alle Injektoren als kompletten Satz auszutauschen oder auf dem Prüfstand zu testen. Der Verschleiß am Hochdruck-Steuerventil (F00VC01015) und an der Einspritzdüse (DLLA148P1271) tritt über alle Zylinder hinweg gleichmäßig auf; der Einbau eines Neuteils neben drei oder fünf verschlissenen Einheiten führt aufgrund von Mengenabweichungen häufig zu spürbaren Leerlaufvibrationen.
Warum müssen der Kupfer-Dichtring und die Spannpratzenschraube bei jeder Montage ausgetauscht werden?
Der Kupfer-Dichtring bildet die entscheidende gasdichte Abdichtung zwischen der Einspritzdüse und dem Brennraum des Zylinderkopfs. Während der Verbrennung treten Temperaturen von über 1,500°C und Drücke von über 150 bar auf. Ein einmal komprimierter Dichtring härtet aus und dichtet nicht mehr zuverlässig ab. Zudem handelt es sich bei den meisten Spannpratzenschrauben um Dehnschrauben, die für den einmaligen Gebrauch konstruiert sind; eine Wiederverwendung birgt das Risiko eines Abreißens der Schraube im Zylinderkopf oder des Verlusts der Klemmkraft.
Welche vorbeugende Wartung ist nach dem Einbau von 0445110159 Ersatzinjektoren erforderlich?
Ersetzen Sie stets den Dieselfilter durch einen hocheffizienten Filter nach OEM-Spezifikation (3 to 5 micron Filterfeinheit), prüfen Sie den Kraftstofftank und die Leitungen auf Metallspäne durch Hochdruckpumpenverschleiß, spülen Sie das Common-Rail-System bei Verunreinigungen, verwenden Sie hochwertigen EN590 Dieselkraftstoff und überprüfen Sie nach 500 km Fahrstrecke die Mengenkorrekturwerte (Laufruheregelung) per Diagnosesoftware.