Mercedes-Benz / BOSCH

0445115068

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Solenoid Bosch Common Rail (CRI3-16 piezo) Euro 4

BOSCH 0445115068 Piezo-Common-Rail-Injektor für Mercedes E320 / ML320 / Sprinter 3.0 CDI OM642

Reference data for Bosch 0445115068 common rail injector · OEM A6420701987, A6420701387, A6420701487, 0986435355 · Application OM642 (3.0 CDI V6)
OE-REFERENZ A6420701987, A6420701387, A6420701487, 0986435355
STEUERVENTIL Piezo Actuator Valve
EINSPRITZDÜSE DLLA154P1665
BETRIEBSDRUCK 1600 bar
ABGASNORM Euro 4
GARANTIE 12 Months
Durchflussgeprüft 12 Months 24h Versand OE-Spezifikationen
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Produktübersicht

WERKSTATTHINWEIS ECU-Kalibrierung / IMA-Codierung erforderlich

Dieser Common-Rail-Injektor erfordert nach dem Austausch die Programmierung des 6-8-stelligen Kalibrierungscodes (IMA / QR-Code) in das Motorsteuergerät (ECU) mittels Bosch KTS oder eines geeigneten Diagnosetesters, um die Zylinderbalance sicherzustellen und Verbrennungsaussetzer (DTC P0300) zu vermeiden.

Der Bosch 0445115068 ist ein OEM-Common-Rail-Injektor für Dieselkraftstoff, entwickelt für Mercedes-Benz / BOSCH Pkw und Nutzfahrzeuge mit dem OM642 (3.0 CDI V6) Dieselmotor. Ausgelegt für einen maximalen Raildruck von 1600 bar, verfügt diese Einheit über die hochpräzise DLLA154P1665 Einspritzdüse-Baugruppe und einen Piezo Actuator Valve Steuerventil-Mechanismus zur Realisierung mehrerer Mikroeinspritzungen pro Verbrennungszyklus. Er erfüllt vollumfänglich die Euro 4 Abgasnorm. Direkter Ersatz für die OEM-Referenzen A6420700587, A6420701987, A6420701387, A6420701487, 0986435355.

Before You Order

Überprüfen Sie vor der Bestellung stets die auf dem defekten Injektorgehäuse eingestempelte OE-Referenz (A6420700587 / A6420701987). Der Bosch 0445115068 nutzt das Piezo Actuator Valve Steuerventil und die auf 1600 bar kalibrierte DLLA154P1665 Einspritzdüse-Baugruppe. Eine zylinderspezifische IMA-Codierung ist nach dem Einbau zwingend erforderlich.

Technical references: OEM service documentation, manufacturer catalogs, and field repair data.
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Kompatible Injektoren

Hauptnummer
OE-Vergleichsnr.
Aftermarket
OE-Einspritzdüse
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Fahrzeug- und Motorverwendung

Fahrzeug Motor Baujahre
Mercedes-Benz E320 CDI / E280 CDI (W211) OM642.920 3.0 CDI V6 2005-2009
Mercedes-Benz ML320 CDI / GL320 CDI (W164 / X164) OM642.940 3.0 CDI V6 2005-2011
Mercedes-Benz C320 CDI (W204) OM642 3.0 CDI V6 2007-2011
Mercedes-Benz Sprinter 319 CDI / 519 CDI (906) OM642.986 3.0 CDI V6 2009-2016
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Technische Daten

Spezifikation Wert
SKU-Nummer 0445115068
Marke Mercedes-Benz / BOSCH
Komponententyp Complete Injector Assembly (Bosch Common Rail (CRI3-16 piezo))
OE-Nummer A6420700587
Steuerventil Kernwert Piezo Actuator Valve
Düsencode Kernwert DLLA154P1665
Einspritzsystem Bosch Common Rail (CRI3-16 piezo)
Betriebsdruck Kernwert 1600 bar
Drehmomentvorgabe 28-30 N·m
Spannpratzen-Drehmoment 7 N·m + 90°
Garantie 12 Months
Abgasnorm Euro 4
Motorenfamilie OM642 (3.0 CDI V6)
Steuergeräte-Codierung erforderlich Yes (IMA Code)
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Installation Tips

Benötigte Werkzeuge: 10mm & 11mm flare nut wrench (rail and injector inlet unions), Injector slide hammer / mechanical puller kit (if seized), Injector seat cleaning brass brush set & industrial vacuum, Seat reaming tool (if carbon erosion is present), Torque wrench (2 N·m - 40 N·m range), ECU diagnostic scan tool with IMA/QR coding capability, Digital micrometer / depth gauge for copper washer check

  1. Batterie abklemmen & Raildruck abbauen: Massekabel der Batterie trennen und vor dem Lösen von Kraftstoffverschraubungen über Live-Diagnose sicherstellen, dass der Rail-Restdruck unter 10 bar abgesunken ist.
  2. Motorraum & Injektorschächte reinigen: Schmutzpartikel, Ölschlamm und lose Ablagerungen im Bereich der Injektorschächte im Zylinderkopf mit Druckluft und Bremsenreiniger/Entfetter gründlich entfernen.
  3. Kabelbaum & Leckölanschlüsse kennzeichnen: Stecker des Kabelbaums an jedem Zylinder kennzeichnen und die empfindlichen Kunststoff-Halteclips der Lecköl-Rücklaufleitung vorsichtig ausrasten.
  4. Hochdruckleitungen demontieren: Überwurfmuttern der Hochdruckleitungen mit einem Leitungsschlüssel lösen; SOFORT alle offenen Anschlüsse am Rail sowie die Injektoreinlässe mit sauberen Verschlusskappen verschließen.
  5. Befestigungsschrauben der Spannpratzen entfernen: Schrauben der Spannpratzen herausdrehen. Beachten Sie, dass Dehnschrauben grundsätzlich entsorgt und niemals wiederverwendet werden dürfen.
  6. Injektorkörper ausbauen: Injektor senkrecht nach oben herausziehen. Bei Verkokung oder Festbacken einen freigegebenen mechanischen Gleithammer-Abzieher am Einlassadapter ansetzen, ohne den Injektorkörper zu verdrehen.
  7. Injektorschacht & Bohrung prüfen: Sicherstellen, dass der alte Kupfer-Dichtring nicht am Grund des Injektorsitzes im Zylinderkopf festgebacken ist; falls erforderlich, mit einem Messing-Dichtringauszieher bergen.
  8. Injektorsitz reinigen & nachfräsen: Dichtfläche des Injektorsitzes mit speziellem Sitzfräser- und Bürstenwerkzeug unter Verwendung eines Werkstattsaugers bearbeiten, bis der Sitz zu 100% aus blankem, planem Metall besteht.
  9. Neuen Kupfer-Dichtring montieren: Einen Kupfer-Dichtring nach OEM-Spezifikation in vorgegebener Stärke (Standard 1.5mm-2.0mm) montieren und mit etwas Hochtemperaturfett gegen Verrutschen sichern.
  10. Injektor mit Keramikpaste einsetzen: Den Schaft des Injektorkörpers dünn mit freigegebener Hochtemperatur-Keramikpaste bestreichen; die Spitze der Einspritzdüse und den Kupferdichtring strikt trocken und sauber halten.
  11. Spannpratze nach Vorgabe anziehen: Schrauben der Spannpratze einsetzen und das werksseitig vorgeschriebene Anzugsdrehmoment in Stufen (7 N·m + 90°) mit einem kalibrierten Drehmomentschlüssel aufbringen.
  12. Hochdruckleitungen wieder montieren: Überwurfmuttern von Hand ansetzen, um ein Verkanten des Gewindes zu verhindern; anschließend Injektoreinlass- und Rail-Verschraubungen gleichmäßig auf 28-30 N·m festziehen.
  13. Leckölleitung & Kabelbaum anschließen: Clips der Rücklaufleitung aufdrücken, bis die Haltekappen hörbar einrasten; elektrischen Steckverbinder aufstecken und die Rastlasche fest verriegeln.
  14. ECU IMA / QR-Code-Kalibrierung & Systementlüftung: Den individuellen alphanumerischen IMA-/QR-Kalibriercode vom Injektorkopf in den entsprechenden Zylinderpfad des Motorsteuergeräts (ECU) einprogrammieren; Kraftstoffsystem vor dem ersten Startvorgang gründlich vorfüllen.
Hinweise & Warnungen:
  • KRITISCHE IMA-KALIBRIERUNG: Nehmen Sie den Motor niemals in Betrieb, ohne den neuen IMA/QR-Korrekturcode im Kennfeld des Motorsteuergeräts programmiert zu haben — unkalibrierte Injektoren führen zu Verbrennungsklopfen, Zylinderungleichheiten und vorzeitiger DPF-Beladung.
  • ZWINGENDER AUSTAUSCH DER KUPFERDICHTRINGE: Montieren Sie ausnahmslos fabrikneue Kupfer-Quetschdichtungen und Spannpratzen-Dehnschrauben — die Wiederverwendung alter Dichtungen führt zu verheerenden Verbrennungsgas-Undichtigkeiten (Verkokung / „Black Death“).
  • HÖCHSTE REINHEIT AM KRAFTSTOFFSYSTEM: Partikelkontaminationen ab einer Größe von nur 5 microns können das interne Piezo Actuator Valve Steuerventil oder die Düsennadel blockieren — sämtliche Verschlusskappen erst unmittelbar vor der Leitungsverbindung abnehmen.
  • STRIKTES ANZUGSDREHMOMENT DER SPANNPRATZE: Halten Sie die Drehmomentvorgabe von 7 N·m + 90° peinlich genau ein — ein Überziehen verzieht den Injektorkörper und führt zum Klemmen der Einspritzdüse.
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Häufig gestellte Fragen und Diagnose

Q Erfordert der Bosch-Injektor 0445115068 eine Steuergerätecodierung (IMA / QR-Code)?

Ja, für den Bosch-Injektor 0445115068 ist die zylinderspezifische Programmierung des IMA-Kalibriercodes in das Motorsteuergerät (ECU) zwingend erforderlich. Jede Einheit verfügt über einen eindeutigen, mehrstelligen Kalibriercode auf dem Steckergehäuse oder Kopf, der die Mengentoleranzen über mehrere Raildruck-Messpunkte hinweg abbildet. Das Einlernen dieses Codes über einen Diagnosetester (VCDS, ODIS, INPA/ISTA oder Autel MaxiSys) ist obligatorisch, um einen ruhigen Zylinderleerlauf, exakte Abgaswerte und ein sauberes Ansprechverhalten zu gewährleisten.

Q Was sind die häufigsten Symptome eines defekten 0445115068 Injektors beim Mercedes-Benz / BOSCH OM642 (3.0 CDI V6)?

Typische Symptome sind verlängerte Startzeiten beim Kaltstart, unruhiger oder sägender Leerlauf, Schwarzrauch unter Last (Verschleiß der Nadel der Einspritzdüse / Überfettung), Weißrauch beim Startvorgang (unvollständig zerstäubter Diesel), Verbrennungsnageln unter Last, erhöhter Kraftstoffverbrauch, Fehlzündungs-Fehlercodes (P0300-P0306) sowie überhöhte Lecköl-Rücklaufmengen, die bei Volllast Raildruck-Abfallfehler auslösen.

Q Sollte ich Injektoren einzeln oder als kompletten Satz austauschen?

Wenngleich der Tausch eines einzelnen defekten Injektors zulässig ist, sofern Verunreinigungen des Kraftstoffsystems ausgeschlossen sind, gilt bei Laufleistungen über 150,000 km der satzweise Austausch bzw. die Prüfung aller Injektoren auf einem Prüfstand als industrieller Best-Practice-Standard. Der Verschleiß an Steuerventil (Piezo Actuator Valve) und Einspritzdüse (DLLA154P1665) schreitet auf allen Zylindern homogen voran; die Kombination einer Neukomponente mit mehreren eingelaufenen Injektoren verursacht durch Mengendivergenzen häufig spürbare Leerlaufvibrationen.

Q Warum müssen die Kupfer-Quetschdichtung und die Spannpratzenschraube bei jeder Montage erneuert werden?

Die Kupferdichtung gewährleistet die gasdichte Abdichtung zwischen der Einspritzdüse des Injektors und dem Brennraum im Zylinderkopf. Im Verbrennungstakt treten Spitzentemperaturen über 1,500°C und Verbrennungsdrücke über 150 bar auf. Ein einmal gestauchter Dichtring erfährt Kaltverfestigung und dichtet bei erneuter Montage nicht mehr zuverlässig ab. Zudem sind die Schrauben der Spannpratzen als Dehnschrauben ausgelegt; ihre Wiederverwendung birgt die akute Gefahr des Schraubenabrisses im Zylinderkopf oder eines Verlusts der Klemmkraft.

Q Welche vorbeugende Wartung ist nach dem Einbau von Austausch-Injektoren 0445115068 erforderlich?

Erneuern Sie stets den Kraftstofffilter gegen ein hochwertiges OEM-Bauteil (Abscheiderate 3 to 5 micron), untersuchen Sie Tank und Kraftstoffleitungen auf Metallspäne infolge eines Hochdruckpumpen-Verschleißes, spülen Sie das Common-Rail-System bei Feststoffablagerungen, tanken Sie Qualitätskraftstoff nach EN590 und prüfen Sie die Mengenkorrekturwerte (Laufruheregelung) der Injektoren nach einer Einfahrstrecke von 500 km per Diagnosesoftware.